
Vallon des Vaux Yvonand
11. Oktober 2026
Am Sonntagmorgen um 8.00 Uhr besammeln sich 11 Naturfreundinnen und Naturfreunde bei der Welle, um nach Yvonand zu fahren, dort wartet auch schon Blanca.
Zuerst geht’s zum Kaffee ins Hôtel de Ville, um uns auf eine längere Wanderung zu rüsten.
Wir marschieren durch das Dorf und unter dem Autobahnviadukt hindurch Richtung Tour St. Martin. Auf einer kleinen Brücke sperrt Blanca den Weg, damit ich alle fotografieren kann. Auf der Ausschreibung von Schweiz mobil heisst es: «Ein hübscher Weg schlängelt sich dem Ruisseau des Vaux entlang, gesäumt wird er von Steilwänden aus Sandstein. Das Naturschutzgebiet liegt in einem Canyon, der mit seiner wilden Schönheit sowohl oben auf den Felsen als auch unten in der Schlucht bezaubert.»
Also das «hübsch» kann man anschauen, wie man will. Eine lange Strecke ist der Weg sicher sehr schön, dann aber sehr steil. Auch Berthi hat einen grossen Tritt unterschätzt, ist aber fast nichts passiert. Nach dem steilen Wegstück geht es wieder gemütlich zum Tour St. Martin, zu unserer Mittagsrast. Einige steigen die 98 Treppenstufen hinauf, die Aussicht ist nicht ganz klar. Gwundrige Lamas beobachten uns beim Weitergehen. Nach leichtem Aufstieg erreichen wir Chêne Paquier. Die dortige Kirche wurde im Jahr 1667 erbaut und hat einen ovalen Grundriss. Die Zeit reicht aber nicht um sie zu besuchen. Nun geht’s wieder durch die schöne Landschaft mit kleinen Dörfern und viel Felder Richtung dem Canyon zu. Die Buchen verlieren bereits ihre grünen Blätter, da auch sie viel zu heiss und zu wenig Wasser hatten. Nun kommt halt auch noch der steile Abstieg, der Weg ist noch etwas feucht, aber kaum rutschig. Unten beim Autobahnviadukt erzählen die schnellsten Wanderer, sie hätten eine Gämse gesehen! Und sie verscheucht, damit sie uns entgeht….
Zum Schluss wandern wir zum Hôtel de Ville, und fahren mit Zug nach Freiburg und in einem überfüllten Zug zurück nach Bern.
Länge der Tour 14 km, Kurt gab nur 12,4 km an (ohne noch zur Burg hinauf), auf und ab je 360 m und Dauer 4 h.
Danke Kurt für die Leitung der Tour. KF





















