Während einer Woche in Fuldera, unternimmt die Gruppe von 16 Naturfreundinnen und -freunden Wanderungen zu folgenden Orten: Ofenpass, Valbella, Lü, Buffalora, Munt la Schera, Alp Terza, Müstair, Val Vau, Lai da Rims, Lai da Chazforà, Il Jalet und der Nationalpark durch eindrückliche Landschaften. Die Touren führen durch wilde Täler, Geröllfelder, Moore, Bergwälder und zu Seen. Immer wieder werden Murmeltiere, Schmetterlinge, Vögel und besondere Pflanzen, z.B. Edelweiss beobachtet. Neben den Naturerlebnissen prägen Begegnungen, zwei Geburtstagskinder, kleine Zwischenfälle und Jodelduett Einlagen, die Tage. Mit individuellen Ruhetagen, alternative Routen, Hilfestellungen unterwegs, wurde auf die unterschiedlichen Leistungsniveaus Rücksicht genommen. Die Woche verlief unfallfrei, bei gutem Wetter, harmonischer Kameradschaft und guter Stimmung. Wir genossen regionalen Spezialitäten, Hirsch und Yakfleisch aus dem Tal und die herzliche Gastfreundschaft des Hotels Staila.
Wanderung im Gasterntal mit Schwerpunkt Botanik | Samstag, 21.06.2025
Eines der schönsten Alpentäler verbirgt sich zwischen hohen Felsflanken südlich von Kandersteg/Eggenschwand. Zunächst führte uns die Fahrt mit dem Kleinbus ab Kandersteg durch die enge Chluse und den Talboden zum Weiler Selden auf 1540 m. Hier begann unsere botanische Wanderung Richtung Talschluss und Kanderfirn bis hinauf auf fast 2000 m. Nebst dem bekannten Frauenschuh (haben wir leider nicht gesehen) gibt es weitere Orchideen und Alpenpflanzen zu bestaunen, die uns Heidi mit viel Fachwissen zeigte und die wichtigsten Merkmale anschaulich erläuterte. Ihr geübtes Auge entdeckte auch kleinste botanische Schönheiten, die wir als unbedarfte Wanderinnen und Wanderer nicht wahrgenommen hätten. Das Wetterglück war mit uns. Kaum hatten wir zum Abschluss der Exkursion im Gasthof Platz genommen, ging ein heftiges Gewitter mit starkem Regen nieder. Ein herzliches Dankeschön gebührt Heidi und Marcelle für Organisation und Leitung.
«Hand in Hand durch Berg und Land» – Nostalgietreff auf der Gorneren mit Rundwanderung | Sonntag, 01. Juni 2025
Das 100-jährige Jubiläum der Naturfreunde Schweiz feierten wir mit einem Besuch des ältesten Naturfreundehauses – unserer «Gorneren» im hinteren Kiental. Wir reisten am Sonntagmorgen gemeinsam mit Bahn und Bus an. Wir trugen dabei teilweise historische Wanderkleidung angepasst an die Gründerzeit um 1925. Stilgerechte historische Eispickel, Ski und Rucksäcke ergänzten unsere Wandermode. Als bunte Nostalgiegruppe besuchten wir das Haus der Sektion Bern auf der Griesalp, das bereits 1913 eingeweiht wurde. Dort konnten wir einen ausgiebigen Brunch geniessen. Liebevoll von Dani und Ela vorbereitet. Anschliessend unternahmen wir eine gemütliche Rundwanderung über die Bundalp und hinunter durch die Griesschlucht zum Tschingelsee. Ganz im Sinne des Mottos, das auf der Hauswand der Gorneren steht: «Hand in Hand durch Berg und Land». Ein herzliches Dankeschön geht an Bruno Schmucki für Vorbereitung, Organisation und Leitung.
Wanderung auf dem «Baselbieter Chirsiweg» – 03.05.2025
Als wir in Sommerau aus dem Zug steigen, regnet es. Schon bald hört es wieder auf. Wir sind auf dem „Baselbieter Chirsiweg“ unterwegs. Dem kleinen idyllischen Bach entlang gelangen wir in ein Tobel. Das Wasser fliesst über einen grossen Tuffstein. Auch unter dem feinen Strahl des Wasserfalls hat sich eine kleine Erhebung aus Kalkstein(?) gebildet. Oben an der Flue wechselt die Szenerie. Der Weg führt durch das beschauliche Dorf Rünenberg. Über Felder und vorbei an Hochstamm Kirschbäumen, an denen die kleinen grünen Kirschen zu erkennen sind, kommen wir wieder in den Wald und steigen in das Eital hinunter. Weniger hübsch ist das Knallen vom nahen Schiesstand, das uns auch unter den Felswänden hindurch begleitet. Erst wieder oben auf der Höhe ist es wieder friedlich. Vor dem Hofladen in Wenslingen an dürfen wir am Tisch unter dem Sonnenschirm für die Mittagsrast Platz nehmen. Das Essen aus dem Rucksack wird mit Feinem aus dem Hofladen ergänzt. Zum Abschluss geniessen wir Kaffee mit Schöggeli…
Der Wind hat zum Glück etwas zugenommen, so dass wir nicht allzu sehr schwitzen. Eine kunstvoll geschnitzte Bank lädt zum Geniessen der Aussicht auf das malerische Dorf Oltingen ein. Wir ziehen am Dorfrand vorbei der Ergholz nach durch das Naturschutzgebiet Tal mit den Auenwäldern und Weihern. Nochmals steigt es etwas an. Mit Sicht auf die Rote Fluh gelangen wir hinunter nach Rothenflu und geradewegs in die Gartenwirtschaft. Es war eine Abwechslung reiche Wanderung auch ohne blühende Kirschbäume hat es sich mehr als gelohnt. Danke Beat. Anmerkung: Die für den 13.04. geplante Wanderung auf dem Chirsiweg konnte wegen Schlechtwetter nicht unternommen werden. Als Alternative wurde diese Wanderung angeboten und durchgeführt.
Wanderwoche Toggenburg – 21.-28. September 2024
Mit viel Skepsis wegen den sehr durchzogenen Wetterberichten für diese Woche, sind wir nach Wildhaus gereist und haben die Unterkunft in Beschlag genommen. Noch ein letztes Beraten durch die Leiterschaft (Marcelle Pellaton, Anna Tobler und Martina Lötscher – beide Sektion Kloten – ersatzweise für Peter Koch) und unsere Wanderwoche konnte mit einer informativen Begrüssung und Apéro beginnen. 14 (Wanderziele) Wanderungen und Varianten waren vorbereitet und wurden – jeweils nach intensiver Konsultation des unmittelbar anstehenden Wetterberichts – auf Machbarkeit und regnerische Sinnhaftigkeit geprüft. So wurde entschieden, bereits am ersten Tag auf eine der Königstouren (5 Stunden), den Gulmen zu gehen. Ein sportlicher Start, der sich sehr lohnte. Später in der Woche folgte die zweite Königstour auf den Chäserrugg, wobei wir die Gruppe aufteilten und separate Wege nahmen. Weitere Ziele waren Gamperfinboden, Thurwies-Gamplüt, Gräppelensee. Der Klangweg durfte im Toggenburg auch nicht fehlen. Zwischendurch haben Margareta und Philippe immer mal wieder einen Jodel im Duett genommen. Untergebracht waren wir im Hotelzentrum Gamplüt. Ein Teil der Anlage ist das vormalige Naturfreunde Hotelzentrum Zwingli. Dank der Nähe des Hotels zum Postauto waren unsere Anfahrtswege zu den Ausgangspunkten relativ kurz. Sympathisch war der Plattenservice aus der zentralen Küche des Zentrums. Das Wetter war deutlich besser als prognostiziert, wo wurden wir fast nie nass. Für uns 15 Wanderleute war es wieder eine Superwoche mit schönen Erlebnissen.
Mit Schneeschuhen auf dem Wetterhorn Trail – 21.01.24
Geplant war ursprünglich Ramslauenen im Kiental. Die Schneesicherheit war dort aber ungewiss. Deshalb hatte Pan umdisponiert und die Wetterhornrunde in Grindelwald als Alternative gewählt. Eine gute Entscheidung. Wir wurden nicht enttäuscht. Ideale Bedingungen: feiner Pulverschnee auf fester Unterlage. Start am Hotel Wetterhorn. Sanfter Aufstieg bis Schwendibiel, wo wir eine ausgiebige Pause einlegten. Unterwegs immer wieder spannende Ausblicke auf Wetterhorn, Chrinnenhorn, Mättenberg, Mittellegigrad und Eiger. Abstieg auf dem Normalweg? Nein, eine kleine Herausforderung gehört bei den Naturfreunden dazu. So entschieden wir uns für die steile Abkürzung (siehe Karte) hinunter zur Brücke über den Briggbach, um von dort wieder auf die klassische Route zu gelangen. Ein grosses Dankeschön an Pan (Peter Anliker) für Organisation und Leitung. Wir freuen uns auf die nächste Tour.
Bild Marcelle – Steiler Abstieg
Schneeschuhwanderung Axalp 16.12.2023 mit Pan
Wir hatten Wetterglück: 40 cm feinster Pulverschnee waren auf meist solide Unterlage gefallen. Strahlend blauer Himmel. Aber die Axalp ist nordseitig exponiert, so dass wir überwiegend im Schatten wanderten, was unser Vergnügen aber keineswegs trübte. Ziel war der malerische Hinterburgseeli im Naturschutzgebiet. Pan hatte für den Hinweg die gespurte Nordroute via Schlagli und Gousflue gewählt. Nach der Mittagspause stiegen wir via Rooscht über die kurvenreiche Strasse ab bis in den Bereich Gou. Dann gab’s eine kleine Herausforderung. Spurarbeit war angesagt. Steil stiegen wir im pfadlosen und manchmal schwierigen Gelände über die Alpweiden hinauf zur Hütte auf der Alp Horbigen, wo wir uns zum ersten Mal in der Sonne gemütlich aufwärmen konnten. Über Fahrnigen und Chalberweid ging’s gemächlich ‒ hin und wieder begleitet von der Sonne, die lange Schatten warf ‒ zurück zum Ausgangspunkt. Ein grosses Merci an Pan (Peter Anliker) für Organisation und Leitung. Es war eine wunderbare Tour in schöner winterlicher Landschaft.
HinterburgseeliAufstieg ab GouHorbigenalpDie letzten Meter
Kirche von San Romerio aus dem Jahr 1106Kirche von San Romerio aus dem Jahr 1106Die gesamte Gruppe (ohne Fotografin Marcelle)
Schneeschuhwanderung Elsigenalp – 19.02.23
Über Hubel und Knubbel, über Stock und Stein – nein, so schlimm war’s nicht. Die Verhältnisse sind derzeit durch sehr wenig Schnee geprägt. Dennoch: Pan führte uns durch einige wunderschöne Passagen und über den gefrorenen Elsigsee hinauf zum Pkt. 2109 auf der Elsigenalp. Bei strahlendem Sonnenschein konnten zwölf Naturfreundinnen und -freunde die wunderbare Bergwelt erleben. Ein herzliches Dankeschön an Pan für Organisation und Leitung.
Elsigsee
Endlich ist genug Schnee gefallen – Skitour Niederhorn 29.01.23
Das Seefeld ist eine faszinierende Hochebene mit Karstfelsen, Höhlen, kleinen Mooren, lichtem Wald grossartiger Aussicht auf die Oberländer Alpen. Die Landschaft hat einen nordisch anmutenden Charakter. Kein Wunder ranken sich um die Gegend zahlreiche Sagen und Geschichten über Trolle, Gnomen, Zwerge und andere wundersame Gestalten. Bei besten Bedingungen durften wir die einmalige Landschaft durchwandern und konnten auch in die Seefeldhöhle einsteigen. Ein grosses Merci an Bruno für Organisation und Leitung. Bilder mit Mausklick vergrössern – die Vorschau „schneidet“ manchmal etwas am Rand ab..
Vom Simplonpass zur Heido Suone und Gibidumpass | 11.08.22
Eine spannende und lange Wanderung führte uns über rund 18 km vom Simplonpass via Bistinepass zu den Quellwassern der Gamsa unterhalb des Fletschhorns im Talkessel am Schluss des Nanztals. Hier wird das Wasser für die Heido Suone gefasst. Diese transportiert das wertvolle Gut via Gibidumpass zu den Wiesen und Weinbergen (Heida) in der Region Visperterminen. Erste Erwähnung der Suone in der Literatur im Jahr 1305. Der Wanderweg (Wartungsweg) verläuft – wie üblich – parallel zum Wasserlauf und ist speziell zu Beginn mit abenteuerlichen Felsnasen, wo kein Stolpern erlaubt ist, gespickt. Ein herzliches Dankeschön an Peter für Organisation und Leitung dieser eindrücklichen Wanderung.
Bistinepass3 4 567 8 Fletschhorn mit GamsagletscherBitschhorn im HG
Wanderwoche Grindelwald Ende September 2021
Wanderung vom Jaunpass nach Saanenmöser – 27.06.21
Endlich konnten wir die trübe Coranazeit hinter uns lassen und eine Frühsommerwanderung unternehmen. Die Route über den „Hundsrügg“ bietet eine phantastische Aussicht in alle Himmelsrichtungen. Wir hatten Wetterglück. Zwar zogen einige dunkle Wolken vorüber, verschonten uns aber mit Niederschlag, so dass wir neben der Landschaft eine schöne Sommerstimmung geniessen konnten. Ein herzliches Dankeschön an Peter für Organisation und umsichtige Leitung. Merci an Marcelle für ihr aussagekräftiges Bildmaterial.
Prächtige Blumenwiesen erfreuten uns…Blick ab Alp Oberenegg-Läger zu Pkt. 1926Hundsrügg (2047 m) und die Kette der Gastlosen. Dahinter Schopfenspitz, Comibflue und ChörblispitzIm Hintergrund die Walliser AlpenAuf dem HundsrüggRechts Dent de Ruth und Zuckerspitz. Davor Amelier und Husegg
Skitour – Ankestock – Skitourengipfel 2155 m – Diemtigtal
Würzi – Im Hg SeehoreketteDie Geländekammer Hinderi FromattDer Gipfelhang grüsst…Der Gipfelhang – SpitzenkehrengeländeIm Zentrum die Klassiker: Galmschibe, Männliflue, DrümännlerDa kommt Freude auf….AlpetliStilleben für einmal mit Ski
Eröffnung der Skitourensaison 03.01.21 – Diemtigtal
Die Corona bedingten Einschränkungen beeinflussen auch unser Tourenwesen. Dennoch konnten wir Anfang Januar die erste Tour der Saison unternehmen. Ziel war das allseits beliebte Diemtigtal. Prachtwetter darf man nicht immer erwarten. Gleichwohl war die Tour reizvoll mit schönen Nebelstimmungen und verschneiter Landschaft mit schönen Details.
Diemtigtal
Schneeschuhwanderung 14.02.21 – Selibüel-Umrundung im Gantrischgebiet
Acht Naturfreundinnen und -freunde durften eine Wanderung erleben, die alles geboten hat, was den Reiz einer Schneeschuhtour ausmacht.
Blick zum Gipfel Selibüel 1750 mWinterstimmung Umrundung SelibüelTiefverschneit – Berggasthaus Selibüel.Phantastische Fernsicht über dem NebelmeerMeditative Pause mit Blick auf Gantrisch – Bürgle – Ochse
Schneeschuhwanderung 27.02. 2022 – Marbachegg (1483 m ü. M.) – Marbach
Bei idealen Wetterbedingungen haben wir eine Schlaufe auf Marbachegg gedreht und sind – nach einer ausgedehnten Pause – 600 Hm nach Marbach abgestiegen. Der Schneeschuhtrail ist gut markiert, stellenweise aber auch recht steil, was einige Konzentration erforderte. Aber: eine kleine Herausforderung gehört zu einer Tour. Ein herzliches Dankeschön an Pan für Organisation und Leitung. Wir haben den Tag genossen.